Category: German 13

By Erich Raab

Die regionalvergleichende, qualitative L?ngsschnittstudie zum Ubergang Schule-Beruf, zu der die Erhebungen in den J ahren 1988 bis 1991 in Munchen und Duisburg durchgefuhrt wurden, warfare der Schwerpunkt einer Folge von Einzelvorhaben zum Thema Jugend und Arbeit, die vom Bundesminister fur Bildung und Wissenschaft, heute Bundesminister fur Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie, beim Deutschen Jugendinstitut liber einen Zeitraum von nunmehr zehn J ahren gefordert wurden. Bis dahin nicht gekannte Diskrepanzen zwischen dem Angebot an Ausbildungspl?tzen und der Anzahl nachfragender Jugendlicher waren es, die 1984 die seinerzeitige Bundesministerin fur Bildung und Wissenschaft, Frau Dr. Wilms, bewogen haben, dem DJI zu empfehlen, ein Projekt zum Thema "Jugend und Arbeit" einzu­ richten - und damit auf die aktuelle Bedeutung von Fragen des Ubergangs vom Bildungs- in das Besch?ftigungssystem, die auch fur die Bundesregierung von zentralem politischen lnteresse waren, einzugehen. Diese gestiegene Bedeutung des Ubergangs von der Schule in den Beruf battle nicht nur angesichts der damaligen "Marktpro­ bleme" unubersehbar, sondern schlug sich auch in den Ergebnissen einschl?giger Forschungsprojekte nicht nur am DJI nieder. Der Ubergang vom Bildungs- in das Besch?ftigungssystem hatte cine wachsende Bedeutung fur die Jugendphase insgesamt gewonnen und seine neuen Risiken und Herausforderungen wirkten verst?rkt auf Kinder und Jugendliche im Schulalter zuruck. Gleichzeitig hat­ ten auch ubergangsspezifische Leistungen und Angebote der Ju­ gendhilfe inzwischen einen bis dahin nicht erreichten Umfang an­ genommen, so daB allein von daher auch beim DJI ein gewachsenes lnteresse an einer wissenschaftlichen Besch?ftigung mit diesen Ent­ wicklungen entstanden battle.

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By Britt-Angela Kirstein

In den Zeitschriften des späten 18. Jahrhunderts liegen die Wurzeln des modernen Journalismus. In diesen Blättern manifestiert sich der Übergang vom literarischen style zum journalistischen Medium einer zunehmend politisch aktiven bürgerlichen Öffentlichkeit. Ende der 90er Jahre des 18. Jahrhunderts unternahm die Publizistin Marianne Ehrmann den mutigen und zunächst erfolgreichen Versuch, als gesellschaftskritische Journalistin für ein weibliches Publikum zu arbeiten. Die zeitgenössischen Normen zwangen sie jedoch bald zu gesellschaftskonformen Inhalten. Das journalistische Schaffen Marianne Ehrmanns verdeutlicht die Möglichkeiten und Grenzen, die der Journalismus der weiblichen bürgerlichen Öffentlichkeit damals bot.

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